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Wer hat an der Uhr gedreht?

Nicht jeder verkraftet die Umstellung auf die Winterzeit ohne Einschränkungen beim eigenen Wohlbefinden. Welche Maßnahmen sich zur Selbsthilfe eignen. (verpd) In etwa vier Wochen ist in Deutschland wieder die Winterzeit angesagt. Vielen Bundesbürgern bereitet die Zeitumstellung jedoch Probleme, weil sich die innere Uhr nicht sofort auf den neuen Zeitrhythmus einstellt.

Jedes Jahr im Herbst erfolgt der Wechsel von der Sommer- auf die Winterzeit. Dazu wird am letzten Oktobersonntag, in diesem Jahr der 31. Oktober, die Uhr um 3 Uhr morgens auf 2 Uhr zurückgestellt. Nach der Umfrage einer Krankenkasse reagieren insbesondere Berufstätige mittleren Alters mit Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit oder Schlafstörungen.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Deshalb raten Mediziner dazu, sich auf die kommende Zeitumstellung einzustellen und für einen sanften Übergang schon einige Zeit zuvor jeden Tag ein wenig später die Mahlzeiten einzunehmen und schlafen zu gehen.

Unmittelbar nach der Umstellung können nach Expertenmeinung auch leichte Speisen zum Abendbrot und der Verzicht auf Aufputsch-Getränke wie beispielsweise Cola oder Kaffee vor dem Zu-Bett-Gehen helfen. Sollte es dennoch zu Einschlafproblemen kommen, können Kräutertees mit Johanniskraut oder Baldrian hilfreich sein.

Auch autogenes Training wird von Medizinern als Hilfe zur Selbsthilfe genannt. Von Schlafmitteln sollte man jedoch ohne vorherige ärztliche Konsultation absehen.

Für eventuelle Müdigkeits-Symptome haben Gesundheitsexperten weitere Tipps: Hier kann ein kurzer Spaziergang zu Erfrischung wahre Wunder wirken. Und wer sich morgens die geschenkte Stunde lang im Bett herumwälzt, sollte stattdessen mit einem Morgenlauf den eigenen Stoffwechsel in Schung bringen.